(dpa) - Für Wim Wenders (57) ist sein neuer Film «Viel passiert - Der BAP-Film» vor allem Ausdruck «heimatlicher Gefühle und brüderlicher Botschaften». Er habe einen «ganz besonderen emotionalen Kontakt» zur Musik von Wolfgang Niedecken und seiner Kölner Rock'n'Roll-Band, obwohl er selbst in Düsseldorf geboren wurde, sagte Wenders in Berlin. Sein nostalgischer Dokumentarfilm über 20 Jahre BAP, der am Abend bei den Internationalen Filmfestspielen gezeigt werden sollte, sei für ihn ein «Heimatfilm».
Anfang der 80er Jahre, als er ziemlich verloren in den USA gelebt habe, habe ihm sein Bruder Klaus immer Kassetten mit Musik aus Deutschland geschickt, jede Woche eine neue, erzählt Wenders. Und in der Ferne seien für ihn BAP und die Texte von Wolfgang Niedecken zur wichtigsten musikalischen «Nabelschnur nach Deutschland» geworden. Der BAP-Film ist Klaus Wenders, der vor wenigen Jahren gestorben ist, gewidmet.
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